September 20, 2017

Auszeichnungen

Arbeitsstipendium, DÜF für Jon McGregor, This Isn’t the Sort of Thing, Herbst 2012

Arbeitsstipendium, DÜF für Jon McGregor, Als Letztes die Hunde, Herbst 2010

Aufenthaltsstipendium Banff International Literary Translators Centre (BILTC) in Banff, Kanada, 9.-29. Juni 2008

Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis, September 2003

Der Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis, der 2003 für die herausragende Übersetzung eines Kriminalromans ins Deutsche ausgeschrieben war, geht an Anke Caroline Burger für ihre im Zürcher Unionsverlag erschienene Übersetzung des Romans »Manila Bay« des australischen Autors William Marshall.

Nach dem Urteil der Jury erschließt die in Berlin lebende Anke Caroline Burger mit ihrer zupackenden Übersetzung dem Leser im deutschsprachigen Raum neue Erzählformen des Kriminalromans.

Verliehen wird der Preis am 19. September 2003 in der Wieland-Stadt Biberach an der Riss.

Der nach Christoph Martin Wieland benannte und mit 12 000 Euro dotierte Preis wird vom »Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.« alle zwei Jahre für wechselnde Gattungen ausgeschrieben. Finanziert wird er durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Bisherige Preisträger waren Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt, Klaus Reichert, Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth-Guttmann, Holger Fliessbach, Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa Schuenke, Maja Pflug und Frank Günther.

Text: http://www.unionsverlag.com/info/text.asp?text_id=2874

Rede bei der Preisverleihung:

Dr. Gerd Burger, „Über Hahnenkampf, ‚junglee girls’, Kriminaltangos, Seilfähren und andere Facetten der Gesamtmerkwürdigkeit, Literaturübersetzer(in) zu sein“

„Es stimmt schon: Das Leben als Übersetzer/in beschert einem täglich neue Abenteuer. Und es kann verdammt viel Spaß machen, einem echte Befriedigung verschaffen, wenn es gelingt, “mit Grazie und Serenität einen kräftigen und fruchtbaren Gedanken auszudrücken”. Dasselbe gilt, wenn es einem bspw. gelingt, wie es Anke Burger mit Bravour gelang, den (um den Herausgeber zu zitieren) “in gleich vier Englischs hundsgemein hingerotzten” Ton von Helen Zahavis feministischer Rachephantasie in “Donna und der Fettsack” so ins Deutsche zu bringen, daß der ruppige Ursprungsgestus bewahrt bleibt – in diesen Momenten macht Übersetzen wirklich Freude …“

Dr. Gerd Burger, Laudatio, Wielandpreisverleihung, 19.09.2003