January 22, 2019

Bill Moody, Solo Hand (Kriminalroman), UT Metro/Unionsverlag, Zürich (2001), Eins-A Medien (Hörbuch), 2004


SoloHandCover


Was haben Jazz und das Aufklären von Verbrechen gemeinsam? Die Kunst der Improvisation!
Was tun, wenn man das, was man zuvor am liebsten gemacht hat, nicht mehr tun kann? Evan Horne geht dem Unfall nach, der seine rechte Hand verletzt hat die Hand, mit der er die unglaublichsten Jazzfiguren auf dem Klavier spielen konnte. Fast zufällig wird er in einen neuen Fall verwickelt. Er soll herausfinden, wer seinen Musikerfreund, den King of Soul Lonnie Cole, mit intimen Fotos erpresst. Der melancholische Detektiv wider Willen wühlt dabei im zwielichtigen Musik-Geschäft zwischen Los Angeles und Las Vegas eine Menge Dreck auf. Und da kommt ihm seine Vergangenheit zugute: Ohne Feeling und das richtige Timing geht nichts.


 

»Es gelingt Moody hervorragend, die zum Teil offenbar recht finsteren Kulissen hinter dem schillernden Vorhang des grossen Musikgeschäfts zwischen Los Angeles und Las Vegas auszuleuchten und seinem Roman dabei das authentische Feeling und Timbre einzuschreiben: ›It don’t mean a thing if it ain’t got that swing.‹ «

Neue Zürcher Zeitung


»Viel stimmungsvolle Atmosphäre, Spannung und ein ungemein interessanter Held machen Lust auf mehr von Bill Moody. Diesen besonderen Stoff abseits des gängigen Krimi-Mainstreams sollte man sich nicht entgehen lassen.«

Ulrich Deurer Amazon.de


»Solo Hand ist ein spannender, klassischer ‘Who donit?’-Krimi, mit falschen Fährten und überraschenden Wendungen für Musik- und Krimifans.«

Music Scene 12.11.1999


»Moodys Blick auf die Musikindustrie ist weniger desillusioniert als nüchtern. Keine Speziallektüre für Hardbopexperten, nur eine Verführung zum Jazzhören für Krimifreunde.«

Stuttgarter Zeitung


»Ein packender, temporeicher Krimi, der die Übersetzung der bislang drei weiteren Horne-Abenteuer dringendst erhoffen lässt.«

Neue Luzerner Zeitung 12.11.1999


»Ein toller Krimi aus dem zwielichtigen Musik-Business, mit Insiderinfos!«

Wolf Bortlik Club-Ticket 12.11.2000


»Ein echter Geheimtipp aus Thomas Wörtches großartiger und innovativer Krimireihe UT metro.«

Ulrich Deurer Amazon.de


»Bill Moody erzählt mit einem Gespür für die Melodie der Sprache, zwischen jeder Zeile klingt wunderbarer Jazz durch.«

Franz Schmider Badische Zeitung


»Gut geschrieben, witzig, voller Überraschungen, ein echter Lesegenuss.«

San Francisco Chronicle


»Wenn Bill Moody schreibt, hört man die Blue Notes von den Wänden hallen.«

The New York Times


Alle: http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2033

Der Leser spürt förmlich die Wehmut, wenn Evan Horne, die sympathische Hauptfigur des Romans, von der guten alten Jazzzeit träumt. Zeiten, in denen wirklich gute Jazzmusiker kaum Noten lesen konnten und ihre Musik in verräucherten Jazzschuppen völlig improvisiert aus dem Bauch heraus spielten.

Krimi-Forum.net