November 17, 2019

Ottessa Moshfegh, Mein Jahr der Ruhe und Entspannung. (My Year of Rest and Relaxation, Roman), Liebeskind Verlag, München (2018)

 

 

 

 

 

 

 

„Das deprimierendste und zugleich subversivste Buch des Jahres. Wer es noch nicht kennt, gehört zum Establishment!“ –– Maxim Biller

 

WELT: Was lesen Sie gerade?

Dirk von Lowtzow: Etwas echt Interessantes: „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ der New Yorker Autorin Ottessa Moshfegh. Es handelt von einer Frau, die sich mithilfe von Tabletten ein Jahr lang in einen Winterschlaf versetzen lassen möchte, weil sie keine Lust mehr auf Teilhabe am Leben hat. Das hat natürlich viel mit der Vorstellung zu tun, tot sein zu wollen – aber nicht in letzter Konsequenz.

https://www.welt.de/kultur/article188540985/Dirk-von-Lowtzow-Was-der-Tocotronic-Mann-aus-Frauenbuechern-lernt.html

 

 

„Moshfegh entwickelt eine einzigartige Erzählstimme und treibt ihre Leser nur so durch ihren Roman, wobei man sich die ganze Zeit fragt, was man da eigentlich liest und wo das alles enden soll.”
–– https://letteraturablog.wordpress.com/2018/11/01/flucht-ottessa-moshfegh-mein-jahr-der-ruhe-und-entspannung

 

„Dass dem Leser ob der redundanten Erzählweise und Handlungsarmut der Story nicht die Augen zufallen, ist dem unverwechselbaren Moshfegh-Sound zu verdanken. Genau der macht die Erzählrebellin zur humorvollsten Alltagsanalytikerin und zugleich größten Schlafmütze der Gegenwartsliteratur.”
–– nh, Kulturnews. Die besten Bücher des Jahres 2018.
https://www.kulturnews.de/ottessa-moshfegh-mein-jahr-der-ruhe-und-entspannung

 

„Ottessa Moshfegh ist gut, verdammt noch mal genial.”

–– Florentin Schumacher, FAZ , 7. 10. 2018, Lasst mich schlafen. Mit brutalen Protagonistinnen schreibt die Amerikanerin Ottessa Moshfegh gegen das Bild von Frauen als Opfern an. Mitleid brauchen ihre Monsterfrauen nicht. Sie sollen Angst machen.

 

„Moshfeghs brutal-witziger Roman zeigt den amerikanischen Albtraum aus weiblicher Sicht und endet konsequenterweise mit den Anschlägen vom 11. September 2001. Es ist ein großer literarischer Wurf, was nicht zuletzt daran liegt, dass gängige Erwartungshaltungen unterlaufen werden und sich die Autorin nicht in eine Schublade stecken lässt. Am Ende bestehen ihre renitenten Frauen in einer Gesellschaft, in der eigentlich kein Platz für sie vorgesehen ist.”
–– Karin Cerny, FALTER 41/2018

 

„Was vielleicht klingt wie eine popliterarische Affäre zwischen Graf Oblomow und Dornröschen vor schicker Manhattankulisse, wird auf mehr als 300 Seiten zu einem der sonderbarsten Romane der vergangenen Monate.”

–– David Hugendick, Die ZEIT. Mir geht’s gerade nicht so gut. Ottessa Moshfegh ist eine neue, radikale Stimme der US-amerikanischen Literatur. Ihr garstiger, aktueller Roman feiert die totale Betäubung als Erlösung von der Welt.
https://www.zeit.de/kultur/literatur/2019-01/ottessa-moshfegh-mein-jahr-der-ruhe-und-entspannung-roman

 

„Das Buch liest sich so unangestrengt und virtuos, als würde jemand eine schwierige Bachsonate als Fingerübung spielen.“

–– Luise Checcin, SZ, Unter Nullen. Ottessa Moshfegh seziert die amerikanische Oberflächenkultur der Jahrtausendwende.

 

„Die Schlafwandlerin des Jahres. In ihrem neuen Roman gelingt der US-­Amerikanerin Ottessa Moshfegh ein beeindruckender Balanceakt: Während ihre weltflüchtige Heldin einen Großteil des Jahres 2001 verschläft, gerät der Autorin das New York der Jahrtausendwende wie nebenbei zum Bild der Epochenwende.”

–– Michael Watzka, Deutschlandfunk

 

„Und spätestens da wird klar, dass Moshfegh gerade erst auszuloten scheint, was sie mit ihrer Sprachgewalt so alles anstellen kann. Angesichts der Wucht von Mein Jahr der Ruhe und Entspannung klingt das wie eine Drohung.”
–– Dennis Pohl, Der Spiegel. So müde. www.spiegel.de/kultur/literatur/ottessa‐moshfegh‐mein‐jahr‐der‐ruhe‐und‐entspannung‐ ein‐jahr‐schlaf