Presse


„‚Der Fall Hamilton’ von Michelle de Kretser ... kann ohne Umschweife als echte Entdeckung bezeichnet werden. ... Doch nicht nur dramaturgisch, sondern vor allen Dingen immer wieder sprachlich überzeugt dieser spannende und unterhaltsame Roman. Es ist nämlich schlicht sagenhaft, wie diese Frau ihre Sprachlust austobt und immer neue Vergleiche und Metaphern an Land zieht .... An dieser Stelle ist auch unbedingt die umsichtig gewitzte Übersetzung von Anke Caroline Burger zu loben, welche die Fabulierlaune ins Deutsche rettet.“

Shirin Sojitrawalla, Lesart 4/06, Winter 2006


„Der LiBeraturpreis 2007 geht an die australische Schriftstellerin Michelle de Kretser. Sie wurde ausgezeichnet für ihren Roman ‚Der Fall Hamilton’ (Klett-Cotta). Die Jury lobte besonders den innovativen Reichtum der Sprache, den Witz und die detaillierte Beobachtungsgabe de Kretsers, mit denen die Autorin den Leser auf eine Reise in eine ferne Welt mitnimmt.“

http://www.liberaturpreis.org/kretser.html


„ ... Anke Caroline Burger für die phantastisch swingende Übersetzung (wann wurde das vom Aussterben bedrohte Wort ‚zwirbeln’ in den letzten Jahren jemals so treffend eingesetzt?), die sich damit zu Recht nicht nur eine lapidare namentliche Erwähnung, sondern kurze Darstellung ihres bisherigen Werdegangs echt verdient hat ... Das ist Teamwork – so ist Jazz!“

Bernd Neumann, Krimi-Couch

http://www.krimi-couch.de/krimis/bill-moody-bird-lives.html


„Wie die Polaroids dieses Sammlers präsentiert McGregor Momentaufnahmen des Alltags in gestochen scharfen Bildern. Sein präziser, poetischer Stil ist die eigentliche Sensation dieses Buches, die Übersetzerin Anke Caroline Burger hat ihn meisterhaft ins Deutsche übertragen.“


Jobst-Ulrich Brand, „Augenblick mal!“, Focus, 28. 05. 2005


McGregor schreibt verdichtete, gedichtete Prosa. Diese Prosa ist ein Gedicht. Lyrisch, sorgfältigst durchgeplant, klangvoll, tief empfindsam mit einem verblüffenden Sinn für die kleinen Details des Alltags. Auch wenn man zu Beginn des Romans zunächst ratlos die Stirn runzelt: Die Sprache entwickelt einen ganz eigenen poetischen Sound, macht süchtig, weckt den Ehrgeiz, dem Rätsel auf die Spur zu kommen und den Fäden zu folgen, die erst ganz am Ende zusammenlaufen. Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle auch Anke Caroline Burger für ihre treff- und stilsichere Übersetzung.

Ole Cordsen, Ein Prosa-Gedicht, 3Sat, denkmal, 30.05.2005

Jon McGregor, Nach dem Regen (Roman), Verlag Klett-Cotta, Stuttgart (2005)


"Der Amerikaner Bill Moody hat bisher fünf Romane um den Jazzpianisten und Gelegenheitsdetektiv Evan Horne geschrieben, drei davon liegen auf Deutsch im Unionsverlag vor. Übersetzt hat die Bücher Anke Caroline Burger und sie hat hervorragend gearbeitet. Was gibt es besseres, schöneres über einen solchen Text zu sagen als dass ich mittendrin aufgesprungen bin und erstmal in alten Platten kramen musste bis ich den richtigen Sound für den Stoff hatte? - Burger hat den Swing übersetzt und der Groove stimmt."

Gerd Friedrich Marenke, Kaliber .38, 2004

Bill Moody, Auf der Suche nach Chet Baker (Kriminalroman), Unionsverlag, Zürich (2004)


„Zahavis neuer Roman knüpft von den sprachlichen Mitteln her an das ‚Schmutzige Wochenende' an. Auch die neue Übersetzerin trifft sicher diesen Erzählton, der mit zynischen Kommentaren nicht spart und bei steigendem Tempo genüsslich die Spirale der Gewalt höher dreht."

Frank Schorneck

Helen Zahavi, Donna und der Fettsack (Roman), UT Metro/Unionsverlag, Zürich (2000)

"Er hat keine Masche, keine Formel, kein Rezept. Es erzählt in
leichtem Plauderton (der technisch extrem schwierig zu erzielen ist, die Übersetzung von Anke Caroline Burger trifft ihn auf den Punkt) eine sehr komplizierte Geschichte über komplizierte Menschen in einer
komplizierten Welt. "

Thomas Wörtche, Leichenberg 01/2005

Norman Green, Total Illegal (Roman), zebu Verlag, Frankfurt (2004)